variante spi einhand

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delantalover
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variante spi einhand

Beitrag von delantalover » Mo 24. Jun 2013, 02:17

nachdem ich bei der letzten regatta einhand unterwegs war, habe ich mal eine neue variante des spi-segelns ausprobiert:
den spibaum am mast ganz unten angeschlagen lassen, vorne unten neben den fockroller legen und mit dem niederholer sichern.
den toppnanten mit einem langen gummistropp bis fast zum mast zurückziehen, wobei der gummistropp so dehnbar ist, dass er beim hochziehen des baumes unter spannung den toppnanten wieder nach vorne lässt.

babystag habe ich gelöst und nach hinten an den mast gebunden - bei 1 - 3 windstärken kein problem.
hat wunderbar funktioniert, die genua rutscht beim wenden wie von selbst rüber.

spi habe ich aus dem sack vorne aus dem bugkorb gezogen, musste nur kurz aufs vorschiff zum einhängen
des falls und der schot in den spibaum.
den spibaum kann ich vom cockpit aus hochholen, geht natürlich viel besser und schneller als vom mast nach unten klappen und einstellen.

nach unten hole ich den spi vom cockpit aus und werfe ihn in die kajüte runter, spifall bleibt seitlich am relingsdraht. von da wird er dann wieder gesetzt. die schot bleibt im baum vorne eingehängt, ich muss nur kurz vor, um den spi über den fockroller nach unten zu ziehen. nach oben geht er meist von selbst drüber.

das grosssegel hänge ich mit einem gummiband an der leereling fest, damit es nicht unbeabsichtigt
die seite wechselt, aber trotzdem elastisch bleibt.

wichtig war mir, dass ich möglichst kurz aufs vorschiff muss, weil das boot durch die gewichtsverlagerung
sonst ganz schnell die richtung ändert.

geht natürlich alles bis 3 oder 4 windstärken, bei mehr habe ich noch nicht probiert.
gruss aus dem süden

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